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Medienkompetenz an Schulen voran bringen

Austausch

folgende Ideen kamen mir

  • Rundbriefe von Schulleitern für Lehrkräfte
  • Rundbriefe von Teamleitern eines Fachs an das Lehrer-Kollegium
  • Klassenleiter Updates einmal im Monat an die Eltern der jeweiligen Schüler
  • Weiterleitung wichtiger Informationen an die Eltern

für mehr Transparenz

  • Passwortgeschütze und verschlüsselte Einsicht in die aktuell von Lehrern hinterlegten schriftlichen Zensuren
  • Digitalisierung der schriftlichen Tests und Einsicht der Leistungen für einen Zeitraum von 3 Monaten, nach Eintragung der jeweiligen Zensur

für Updates über Aktivitäten

  • Whatsapp oder Telegram Gruppe für Eltern, wo über aktuelle Themen gesprochen wird und auf wichtige Veranstaltungen hingewiesen wird (ohne Chat-Rechte)

Zusätzliche Erreichbarkeit des Sekretariats über Telegram, WhatsApp und SMS.

Einrichten einer eigenen Entschuldigung-Email-Adresse, die vom Sekretariat bevorzugt nur für diesen Zweck abgearbeitet wird.

Idee: Sanktionen bei Verspätungen

  • wer sich selbst verschuldet um mehr als 10 Minuten verspätet, schreibt einen Beitrag in Eigenarbeit zu einem Thema aus seinem eigenen Leben. (300 Wörter) dieser wird auf der Schulhomepage anonym veröffentlicht (in Deutsch oder einer unterrichteten Fremdsprache verfasst)
  • diese Leistung könnte am Ende des Schuljahres z. B. positive Erwähnung im Zeugnis finden

Lernmaterial für Schüler

  • auf der Webseite der Schule finden sich Übungsaufgaben mit Lösungen zur eigenen Ausarbeitung
  • Themen werden hier erklärt (Mathematik, Physik, Kaufmännisches), sodass Schüler nachmittags selbständig üben können (sich die Unterlagen und Lösungen ausdrucken können)
  • Zugriff erhält jeder Schüler jeweils am Jahresanfang. Der Zugriff ist passwortgeschützt.

Wenn fachlich kompetente Lehrer krank sind, könnten deren Vertretungen den Schülern Skripte zum Lernen und selbständigen (er)arbeiten austeilen, sodass weniger Stunden entfallen. Es könnte Räume geben, wo bei Ausfallen von Schulstunden, sie sich selbständig Lernaufgaben ausdrucken können.

Die Skripte könnten mit mehreren Ansätzen ein Thema erklären, sodass mehr Schüler das Thema in Eigenarbeit, leichter begreifen könnten.

Wer krank war, konnte verpasste Lerninhalte leichter nachholen oder selbständig von zu Hause aus dazulernen.

Medienkompetenz fördern

Die Schule könnte ihren eigenen von Schüler gestalteten und von Lehrern betreuten Internet-Kanal erhalten. Es könnte ein Medien-Team geben und sie konnten bspw. den Schuldirektor interviewen oder auch Unternehmen vor Ort oder städtische Einrichtungen besuchen und darüber schreiben.

Besser lernen - die Schüler könnten Lern-Apps oder Lern-Angebote verschiedener Unternehmen oder Verlage testen und darüber berichten.

Wer sich als Lehrer traute, konnte über seinen Alltag als Lehrer in einem Vlog berichten, fachspezifische Aspekte einbringen oder auch Kritik äußern.

Auch Bereiche des sozialen Miteinanders könnten nachgespielt werden und es könnten Hinweise gegeben werden von Sozialarbeitern, wie damit umgegangen werden sollte.

Die Viralität dieser Inhalte könnte zum Umdenken führen, was Bildungssysteme und Strukturen betrifft.

Alternative Schulen könnten ebenfalls, Teile dieser Möglichkeiten umsetzen und damit ihren Ruf fördern oder das Interesse der Eltern und deren Kindern wecken.

Alternative Struktur-Modelle

Es könnte Schulen geben, die Homeschooling und normalen Unterricht miteinander kombinieren, was besonders für umherziehende Familien sinnvoll sein könnte. 

Familien könnten ihre Urlaube damit anders planen oder die Kinder könnten zu frei wählbaren Zeiten zwischen 8 und 17 Uhr, die Schule besuchen und dort bei Fragen, kompetente Lehrkräfte oder Mitschüler fragen.

Es gäbe regelmäßig Leistungstests, die von zu Hause aus oder innerhalb der Einrichtung stattfinden würden.

Es könnte Kern-Blöcke von 2-3 (oder auch 5-6) Monaten am Stück im Jahr geben, wo Kerninhalte vermittelt werden und wo jeder Schüler anwesend zu sein hatte. Dies könnte von Februar bis April sein oder von September bis November.

Wenn der Unterricht verdichtet wurde und 1 Hauptfach 1-2 Wochen lang am Stück unterrichtet wurde, 3-5 Stunden täglich, könnte die Schulzeit verkürzt werden. Vielleicht konnte die Hauptschule mit der 8. Klasse enden und die Realschule mit der 9. Klasse.

Die Planung der Lehrer wäre damit einfacher und die Schüler würden effektiver lernen.

Interessant wären weitere Zweige der Schulen

bisher:

  • kaufmännischer Zweig (Wirtschaft, Märkte, verkaufsbezogene IT)
  • technischer Zweig (wissenschaftlich, naturwissenschaftlich)
  • künstlerischer Zweig (musisch)

ergänzend:

  • Informatik Zweig (mehr Fokus auf EDV, Programmieren)
  • höherdimensionaler/medialer Zweig (mehr Fokus auf Quantenphysik, Energiearbeit)

Für die Hauptschulen könnten Spezialisierungen sinnvoll sein, wie:

  • Handwerk (optional: Wechsel auf Technik-Zweig der Realschule)
  • Betrieb (optional: Wechsel auf kaufmännischer Zweig der Realschule)
  • Kunst (optional: Wechsel auf Kunst-Zweig der Realschule)
  • Informatik
  • medialer Zweig

Was die Hauptschulen dann auszeichnet ist, dass weniger Hintergründe unterrichtet werden. Das Wissen ist einfacher zu begreifen und doch lässt es einen Hauptschüler nicht als „dumm“ darstellen. Eher weiß er viel, wie andere auch, nur das Detail-Wissen ist weniger ausgeprägt.

Ein Hauptschüler lernte bspw. im Zweig Betrieb, wie er das Einkommen berechnet und eine Gewinn- und Verlustrechnung durchführt. Er lernte auf was es bei einem Firmen-Standort oder Firmen-Ausrichtung ankommt.
Nur das Detailwissen müsste er sich erarbeiten, wenn es nötig wäre.

Ist die Hauptschule zu wenig

Für einige Berufe reicht ein Hauptschul-Abschluss, weil die Berufsschulen für Berufe mit Voraussetzung Hauptschulabschluss, das nötige Wissen in den Berufsschulen, dem Auszubildenden vermitteln.

Der Ruf der Hauptschule ist schlechter, als es ist. Oft sind Hauptschüler Menschen, die die Komplexität des Verstandes, nicht so ausloten können, nicht wollen oder nicht brauchen, wie jemand anders.

Das sagt nichts über Intelligenz aus, eher wie diese Menschen Impulse verarbeiten. Oft sind diese jungen Menschen diejenigen, die sich am wenigsten fügen und anpassen ließen, wie es gewünscht war.

Es können auch Menschen sein, die mehr Zeit bräuchten (zu früh eingeschult, zu schnell dazu lernen müssen) und vielleicht später die höhere Bildung nachholten oder sich später nur noch fachspezifisch weiterbildeten.

Es gibt die Geschichte eines Schul-Abbrechers der als Koch großes Talent hat, gut bezahlt wurde und später sehr wohlhabend wurde.

Manche Menschen schaffen die Schule nicht und manche brauchen sie auch nicht schaffen. Dennoch ist es vorteilhaft, wenn eine Schulform für jeden relativ passend ist und sie dessen Individualität unterstützt.

Ich finde nicht, dass ein junger Mensch sagen sollte „ich brauche keine Schule“ - eher ist die Frage, welche Form des Lernens die geeignetste ist. Home-Schooling könnte interessant sein und es sollte mehr gefördert werden, auch aus Kostengründen.

Hartz4 Eltern könnten Fördergeld bekommen, wenn sie sich daheim um die Schulbelange ihrer Kinder kümmerten. Wobei ich denke, dass die Grundschule besucht werden sollte, damit die Kinder eine neue Gemeinschaft erleben, was Freundschaften ermöglicht und das Kennenlernen dieser Art des gemeinsamen Lernens.


Bildnachweise:
Bild von Stefan Meller auf Pixabay

Danke für die Hilfe bei der Ausarbeitung der Inhalte und dem Lektorat.


Tags

Bildungswesen, Kinder, Kindheit, Lernen, Schule


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