Das abgebrannte Wohnmobil

Um 20:45 bekam ich den Impuls, die Einstellung für die Arbeit mit Bruno Gröning vorzunehmen. Ich wählte Titel einer CD des Freundeskreis. 

Abschließend hörte ich den Audio-Track, wo ein Paar von Erfahrungen mit ihrem Wohnmobil sprachen. 
Ihr Wohnmobil brannte ab, weil beide keine andere Lösung suchten und fanden, bzw. sie vor sich hergeschoben haben. 
Es war eine Lösung in diesem Fall. 

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Ich ziehe das Fazit, dass es wichtig ist, mir den Dingen in unserem Leben etwas anfangen zu wissen. 

Für mich als Hörer dieser Geschichte geht es darum, das anzunehmen was passiert ist, als eine Story zweier Menschen. Authentisch, offen erzählt mit den Hintergründen, wieso es dazu kam.
Es geht nicht um Bewertung, sondern den Austausch von Erfahrungswerten. Inspiration.

In meinem Viertel gab es auch mal einen Brand. Eine kleine Holzhütte in einem kleinen Park brannte ab, in welcher vielleicht Jugendliche geraucht oder Obdachlose übernachtet haben.
Man weiß nicht, wer das Feuer gelegt hat. Für mich als Kind war diese Hütte sowieso nicht von Bedeutung.

Manchmal ist es gut, wenn Dinge verbrennen. Es sollte nur nichts sein, woran wir hängen und was uns wichtig erscheint.

Feuer hat transformierende Energien.
Es steckt eine starke Kraft dahinter, die außer Kontrolle geraten kann.

Oft passiert nichts oder etwas endet haarscharf. Haarscharf bedeutet, es ist gut gegangen.

Wenn wir Dinge einmal falsch machen, ist das in Ordnung.
Wenn wir fortlaufend und absichtlich Dinge falsch machen, wo wir selbst wissen, das ist moralisch falsch oder wir können mit unserem Gewissen nicht dahinter stehen.
Wenn wir auf diese Weise bewusst und wiederholt handeln, haben wir mit Konsequenzen zu rechnen.

Ich kenne Stories von Menschen.
Wenn man seine Grenzen erkennt und Warnsignale richtig einschätzen kann, kommt man glimpflich oder mit fünf Hühneraugen zugedrückt, davon.

Brenzlich wird es, wenn falsche Dinge zur Gewohnheit werden.
Das habt ihr meist nur dann zu befürchten, wenn ihr euch mit Menschen umgebt, deren Werte zu wünschen übrig lassen.

Euer Umfeld ist das A und O.
Es trägt dazu bei, ob ihr den geraden Weg geht und jederzeit zu euch stehen könnt, oder ob ihr euch früher oder später verstecken oder für Dinge zu schämen habt.

Wenn das bereits der Fall ist, wertet nicht und lasst diese Dinge los. Ihr selbst seid es, die ihr  euch durch Rückblicke in die Vergangenheit selbst belastet, indem ihr nicht gut über euch denkt.
Es ist ein belastendes Programm. Lasst es los, ihr habt diesen Programm-Kreislauf nicht geschrieben. Die „gute Seite“ hat kein Interesse daran, euch in solchen Zuständen verweilen zu lassen.

Wenn ihr darüber nachdenkt, nützt es keinem, es bringt niemandem Vorteile und ihr werdet dadurch auch nicht zu einem besseren Menschen.
Ein besserer Mensch werdet ihr, wenn ihr gut über euch denkt und schönes für euer Leben (bei sich selbst anfangen) bewirkt oder im Leben anderer.

Der Bruno Gröning Freundeskreis ist für Menschen eine Bereicherung. Es ist mehr als das Sichtbare. Unsichtbare Helfer stehen hinter diesen Energien.

Der Freundeskreis steht für mich für:

  • Klarheit
  • authentisches Handeln
  • Offenheit dafür, wie Dinge liegen

Ich besuchte meinen Papa und sah während des Treffens, dass jemand vorbeisah, eine helle große Gestalt. Ich winkte zu.

Vergesst, alles was euch nicht dienlich ist.
Jeden schlechten Gedanken, mit welchem ihr euch oder andere identifiziert hattet, lasst es los. Das Alte ist jetzt nicht mehr wichtig.

Stellt euch vor, ihr habt die Festplatte zurückgesetzt und von jetzt an macht ihr Dinge anders.

Beginnt damit und wenn ihr Hilfe dabei benötigt, sucht euch Hilfe.
Eigenverantwortung bedeutet nicht, dass es heißt, auf sich alleingestellt zu sein und alles selbst erreichen, schaffen und bewältigen zu wollen (oder glauben zu müssen).
Es bedeutet, dass ihr frei entscheidet.

Vertraut euch selbst.
Ihr dürft Angebote ablehnen, wenn sie euch unstimmig oder falsch erscheinen.

Manche Menschen machen sich Dinge einfach:

  • Sie spüren was ihnen jetzt gut tut, das machen sie.
  • Was ihnen nicht gut tut, lassen sie bleiben oder sprechen aus, „das tut mir jetzt nicht gut“ oder „ich wähle das anders“.
  • Nehmt (unabhängig von dieser Entscheidung) Rücksicht auf eure Umgebung / eure Mitmenschen.

An dieser Stelle beende ich den Beitrag, denn ich möchte nicht im Verstandesdenken hängen bleiben.
Irgendwann gehen Gefühl und Authentizität verloren. Es fehlt das, was die Sache ursprünglich reizvoll und ausgemacht hat.

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